Ein unabhängiges Journal über Holzböden und Parkett. Kein Hersteller, kein Geschäft und keine Werkstatt, ohne Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain. Schleifen und aufwendige Reparaturen überlassen Sie bitte einem Fachmann.

Materialien

Materialien

Mit „Parkett“ sind im Alltag sehr verschiedene Böden gemeint: von einzelnen Stäben, die der Fachmann direkt im Raum zu einem Muster fügt, bis zu fertigen Mehrschichtdielen mit werkseitiger Oberfläche. Sie werden unterschiedlich verlegt, reagieren unterschiedlich auf Feuchtigkeit und vertragen Reparaturen unterschiedlich gut. Hier beschreiben wir die wichtigsten Belagsarten und die Holzarten, aus denen sie am häufigsten bestehen.

Fragen Sie sich bei der Wahl eines Bodens nicht nur, wie er am Tag der Verlegung aussieht, sondern auch, wie er aufgefrischt wird, wenn der Lack an der Schwelle abgetreten ist. Darauf geben verschiedene Beläge sehr verschiedene Antworten.

— Aus der Redaktion

So ist diese Rubrik aufgebaut: Wir beschreiben Arten von Holzböden und Holzarten in allgemeinen Worten – woraus ein Belag besteht, was ihn praktisch macht und worauf Sie achten sollten. Stärken, Beanspruchungsklassen, Anforderungen an den Untergrund und Verlegebedingungen nennt der Hersteller in seinen technischen Unterlagen; ob ein Boden für Ihren Raum geeignet ist, beurteilt ein Fachmann.

Belagsarten

Die wichtigsten Arten von Holzböden in Wohnungen und Häusern – von historischen bis zu modernen.

Stabparkett

Einzelne Stäbe aus Vollholz mit Nut und Feder werden Stück für Stück auf einen vorbereiteten Untergrund verlegt. Daraus lässt sich fast jedes Muster legen; nach der Verlegung wird der Boden geschliffen und lackiert oder geölt. Die Holzschicht über der Feder erlaubt es, einen solchen Boden mit der Zeit durch Schleifen aufzufrischen.

Ideen

Fertigparkett

Eine Mehrschichtdiele, deren Deckschicht aus Edelholz besteht, während die übrigen Lagen aus einfacherem Holz sind. Sie wird oft bereits lackiert oder geölt geliefert, daher geht die Verlegung schneller. Eine dünne Deckschicht begrenzt die Zahl späterer Schleifgänge – das sollten Sie vorab klären.

Pflege

Massivdiele

Eine lange Diele aus Vollholz einer einzigen Holzart mit großzügiger, ruhiger Maserung. Sie lässt sich gut durch Schleifen renovieren, reagiert aber stärker als Mehrschichtbeläge auf Feuchteschwankungen, deshalb verdient das Raumklima bei ihr besondere Aufmerksamkeit.

Planung

Tafelparkett

Fertige Tafeln mit einem bereits zusammengesetzten Muster auf einer Trägerplatte, die im Ganzen verlegt werden. Solches Parkett findet man oft in Häusern aus dem vergangenen Jahrhundert. Es wird behutsam repariert: Ein einzelnes Stück lässt sich ersetzen, doch passendes Holz in Farbe und Maserung zu finden, ist nicht immer einfach.

Anleitungen

Intarsienparkett

Kunstvolles Parkett aus verschiedenen Holzarten, bei dem helles und dunkles Holz Sterne, Rosetten, Bordüren und Ornamente bildet. Man kennt es aus Schlosssälen und alten Villen. Die Restaurierung eines Intarsienbodens ist feine Arbeit, die man nur einem erfahrenen Fachmann anvertraut.

Ideen

Hirnholzpflaster

Ein Boden aus quer zur Faser gesägten Klötzen, sodass man auf das Bild der Jahresringe tritt. Hirnholz ist sehr abriebfest, saugt aber Oberflächenmittel und Feuchtigkeit stark auf; deshalb wird es meist geölt, und das Raumklima wird aufmerksam im Blick behalten.

Pflege

Beitragskatalog für deutschsprachige Leser

In diesem Katalog werden eigenständige Beiträge des Parkettarchivs gesammelt. Die Redaktion schreibt sie eigens für die deutsche Ausgabe des Journals und übersetzt sie nicht aus anderen Sprachen.

Noch sind keine eigenständigen Beiträge im Katalog erschienen. Sobald es so weit ist, finden Sie die Links hier.

Themen, die die Redaktion plant

  • Dielenboden im Altbau: aufarbeiten, abschleifen oder neu verlegen?
  • Geölt oder versiegelt: was die Oberfläche für die tägliche Pflege bedeutet
  • Parkett auf Fußbodenheizung: welche Fragen Sie dem Hersteller stellen sollten
  • Trockene Heizungsluft im Winter: wie Sie Fugen im Parkett vorbeugen

Redaktionelle Grundsätze

  • Die Beiträge in diesem Katalog werden für jede Sprachversion eigens verfasst und sind keine Übersetzungen.
  • Einige Beiträge verlinken auf Websites Dritter, darunter Gaming-Dienste; auf deren Inhalte, Preise und Bedingungen haben wir keinen Einfluss.
  • Wir veröffentlichen keine Werbung für Hersteller, Geschäfte oder Werkstätten, keine Rankings, Preise oder Erfahrungsberichte.

Holzarten

HolzartCharakterWorauf zu achten ist
EicheHart und zuverlässig, mit ausdrucksvoller Maserung; nimmt Lack, Öl und Farbtönung gut anVerändert unter manchen Mitteln und im Sonnenlicht deutlich den Farbton; verschiedene Chargen können im Ton abweichen
EscheHell, mit kräftiger Maserung, in der Härte der Eiche ähnlichDie Maserung fällt sofort ins Auge; der Farbton wird mit der Zeit wärmer
BucheDicht, mit gleichmäßiger, feiner Struktur und rötlichem oder cremefarbenem TonEmpfindlich gegenüber Feuchteschwankungen und daher besonders anspruchsvoll beim Raumklima
AhornSehr hell und glatt, mit kaum sichtbarer MaserungKann unter manchen Lacken und im Sonnenlicht vergilben; ein heller Boden zeigt Straßenschmutz schnell
Weitere HolzartenNussbaum, Kirsche, Birnbaum und Tropenhölzer bringen warme und dunkle TöneWerden oft für Einlagen und Bordüren im Intarsienparkett verwendet; unterscheiden sich stark in Härte und Pflege
  • Ideen

    Fischgrät, Französisches Fischgrät, Schiffsboden, Würfel, Flechtmuster und „Versailles“ – und ein wenig Parkettgeschichte.

  • Pflege

    Pflege von Lack, Öl und Wachs, helle und dunkle Böden, Flur und Sonnenseite, Kontrolle im Jahreslauf.

  • Planung

    Wie Sie eine Bodenauffrischung angehen: von der Besichtigung bis zur Abnahme, Feuchte im Jahreslauf und Fragen an den Fachmann.

Quellen

  • Enzyklopädische und etymologische Wörterbücher
  • Technische Unterlagen von Herstellern von Parkett, Lacken und Ölen

Die Angaben zu Holzböden sind allgemein gehalten und stützen sich auf enzyklopädische und etymologische Wörterbücher, technische Unterlagen von Herstellern von Parkett, Lacken und Ölen sowie Merkblätter des russischen Katastrophenschutzministeriums zum Brandschutz. Wie Ihr Belag zu behandeln ist, legt sein Hersteller fest; den Zustand von Boden und Untergrund beurteilt ein Fachmann, der beides mit eigenen Augen sieht.